Nach den langen Anreisen standen Sebastian, Maja, Katharina, Elisa, Chris, Helena und Jan aus der KC II zusammen mit 33 weiteren Karateka im Dojo einer Grundschule in Döbeln.
Aufgereiht standen wir vor unseren beiden Trainern des Tages, Željko Topalovic und Alexander Buze.
Angesichts des intensiven, sechsstündigen Trainingstags verloren wir keine Zeit.
Direkt im Anschluss begann eine 20-minütige Erwärmung, die eher einem „Core-Workout” glich und uns von Beginn an forderte.
In den ersten drei Stunden leitete Alex das Training.
Zunächst lag der Fokus auf vorbereitenden Fallübungen und Abhärtung, bevor mehrere Abwehrkombinationen folgten. Diese trainierten wir zuerst statisch und anschließend dynamisch mit einem oder mehreren Partnern, sodass die Techniken zunehmend an Praxisnähe gewannen.
Nach einer schmackhaften und wohlverdienten Mittagspause ging es mit Željko weiter.
Dank seiner Erfahrung im Sicherheitsbereich vermittelte er besonders realitätsnahe Beispiele. Ein Schwerpunkt lag auf der Verteidigung gegen mehrere Angreifer. So lernten wir beispielsweise, uns strategisch auf einer Linie mit den Angreifern zu positionieren, damit diese sich gegenseitig behinderten. Anschließend wurden unsere Kumite-Grundlagen weiter verfeinert und gefestigt.
Während des gesamten Trainings gingen Alex und Željko aufmerksam durch die Reihen, gaben individuelle Tipps und korrigierten Fehlstellungen. Durch diese intensive Betreuung und die hohe Trainingsbelastung konnten Karateka vom 7. Kyu bis hin zu Dan-Trägern gleichermaßen dazulernen und ihre Techniken verbessern.
Erschöpft, aber zufrieden und voller neuer Eindrücke traten wir schließlich den Heimweg an. Der Lehrgang bot nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern auch wertvolle Impulse für das eigene Training im Alltag.
(Verfasserin: Helena K., KC II)